Nachdem nun die überfällige Sanierung des Tunnels aufgrund seines maroden Zustandes zwischen Bahn und Land vereinbart ist, die Vorplanungen dafür laufen und bereits ein Baubeginn für 2026 avisiert ist, ist nun auch die Herstellung eines eigenen Radweges gesichert. Denn hierüber musste aufgrund der Vorgaben des Eisenbahnkreuzungsgesetzes eine gesonderte und zusätzliche Vereinbarung geschlossen werden. Wie aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung an die Stadtverordnetenfraktionen hervor geht, hat die Bahn als zuständiger Bauträger einer Aufnahme eines gesonderten Radweges zugestimmt, eine Vereinbarung mit Hessen Mobil getroffen und die Grundlagen- und Kostenermittlung eingeleitet. Damit wird endlich bei diesem Tunnel „Nägel mit Köpfen“ gemacht, ein Unterbleiben hätte niemand verstanden. Schon 2018 hatte der Ortsverband der CDU in Wörsdorf entsprechende Anträge für eine Komplettierung des Radnetzes in Wörsdorf eingebracht und damit die Gesamtdiskussion um die Sanierung dieser maroden Unterführung maßgeblich angestoßen. Wie Peter Niere, stv. Vorsitzender der CDU Wörsdorf dazu erläutert, „sei dies eine sehr gute Nachricht für die Bürger und Bürgerinnen des Idsteiner Landes und speziell für Wörsdorf. Jetzt komme es darauf an, rechtzeitig die Anpassung des Wörsdorfer Straßennetzes zu planen und dabei vor allem das Radwegeangebot zu berücksichtigen, das zwischen Ortseingang und Tunnel lückenhaft und nicht attraktiv ist. Hierfür werde der Ortsverband in Kürze Vorschläge erarbeiten und vorstellen“.

Svenja C. Milster
1.Vorsitzende des CDU - Ortsverbandes Wörsdorf
Peter Niere
Stv. Vorsitzender des CDU - Ortsverbandes Wörsdorf

Autor: Peter Niere

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